Änderung der Trinkwasserverordnung 2012

Die Änderung der Trinkwasserverordnung 2012 - Zusammenfassung

Ab dem 01.11.2011 ist die neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten und durch erneute Änderung Ende 2012 präzisiert worden. Im Kern sind nun die Pflichten und Rechte von Betreibern von Trinkwasserinstallationen klar und deutlich definiert. Vor allem Vermieter, Hotels, Industrie und öffentliche Einrichtungen sind nun in der Pflicht, die Verordnung umzusetzen, um allen Abnehmern des Trinkwassers eine Wassergüte zu sichern, die keimfrei und unbedenklich ist. Vor allem zentrale Begriffe sind nun geklärt und haben für rechtliche Sicherheit gesorgt.  Wir haben die wichtigsten Änderungen der Trinkwasserverordnung in einem Überblick zusammengefasst.

Wer ist von den Änderungen der Trinkwasserverordnung 2012 betroffen?

Kurz gesagt, alle Betreiber und Inhaber einer  Trinkwasserinstallation, die als Großanlage zur Trinkwassererwärmung definiert ist und Trinkwasser in öffentlichen oder gewerblichen Zusammenhang abgibt. Eine Großanlage wird durch ein minimales Speichervolumen an Warmwasser von 400l oder mehr als 3l Leitungsvolumen definiert. Wichtig ist hier, dass es bei den Anlagen zu einer Verneblung des Trinkwassers kommt (z.B. bei  Duschen).

Die neuen Pflichten für Betreiber

Es besteht eine Verpflichtung erstmals bis 31.12.2013 das Trinkwasser auf Qualität und Verkeimung zu beproben.

Häufigkeit der Untersuchungen

Die Untersuchung der Anlage muss erstmals bis 31.12.2013 erfolgen. Ohne Befunde dann innerhalb von drei Jahren erneut. Öffentliche Einrichtungen müssen im Jahresrythmus beproben.

Wer führt die Untersuchung durch?

Jedes akkreditierte Labor kann vom Betreiber beauftragt werden.

Was geschieht, wenn die Grenzwerte überschritten werden?

Hier gilt eine sofortige Informationspflicht des Betreibers beim Gesundheitsamt. Gegenmaßnahmen sind sofort zu ergreifen, damit Personen kein Schaden droht. Die Trinkwasserverordnung schreibt die Erstellung einer Gefährdungsanalyse vor. Nach Durchführung von Maßnahmen ist eine Nachbeprobung notwendig.  Das zuständige Gesundheitsamt kann eine Ausweitung der Beprobung anordnen. Nach Abschluss der Maßnahmen ist eine erneute Nachbeprobung nach drei Monaten vorgeschrieben.

Informationspflichten des Betreibers

Generell ist der Betreiber einer Großanlage seit der Änderung der Trinkwasserverordnung angehalten,  Abnehmer über Aufbereitungsstoffe zu informieren, wenn sie verwendet werden. Auch der Bleigehalt von alten Installationen ist den Abnehmern mitzuteilen.

Es drohen hohe Strafen für den Betreiber, wenn Personen Schäden durch Legionellen o.ä. erleiden.

Trinkwasserverordnung 2012

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